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SteuerungstechnikSimulation · 3 ÜbungenAdvanced

Transportwagen – Wendeschützschaltung mit Ablauf

Ein Wagen pendelt zwischen Grundstellung und Beladestation – Grundprogramm mit Motorschutz und Grundstellungsfahrt, erweitert um Stückzahl und Fahrzeitüberwachung.

Übung 1 von 3Advanced

Grundprogramm

Der Wagen steht in der Grundstellung an A (-BG1 betätigt). Ein Druck auf -S1 startet einen Zyklus:

  • -Q1 fährt den Wagen nach B, bis -BG2 meldet.
  • An B wird er beladen – die Ladezeit beträgt 7 s.
  • Danach fährt -Q2 ihn selbsttätig zurück nach A, bis -BG1 meldet. Dort wird er entladen.

Solange der Wagen fährt, leuchtet -P1. -Q1 und -Q2 dürfen nie gleichzeitig angesteuert sein. Ein neuer Zyklus startet nur an A.

Löst das Motorschutzrelais -F1 aus, bleibt der Wagen sofort stehen. -P2 blinkt fünfmal mit 1 Hz und leuchtet dann dauernd, bis -F1 rückgestellt ist. Danach bringt -S1 den Wagen zuerst zurück nach A. Ist er beladen, wird er dort händisch entleert. Erst dann startet -S1 wieder einen normalen Zyklus.

Zum Ausprobieren

Löse -F1 auf der Hinfahrt aus, stelle es zurück und drücke -S1. In welche Richtung fährt der Wagen – und warum?

Tipp

Der Ablauf hat Schritte (hin, laden, zurück). Eine Störung muss sich die SPS merken, auch wenn -F1 schon wieder rückgestellt ist.

Übung 2 von 3Advanced

Stückzahl

Das Grundprogramm wird erweitert: Ein Druck auf -S1 startet nicht nur einen, sondern mehrere Zyklen hintereinander – Vorgabe 3 Fahrten.

Nach dem Entladen an A fährt der Wagen von selbst wieder los. Nach der letzten Fahrt bleibt er an A stehen. Motorschutz und Grundstellungsfahrt wie im Grundprogramm.

Zum Ausprobieren

Stelle 5 Fahrten ein und löse -F1 in der dritten Fahrt aus. Wie viele Fahrten macht der Wagen nach dem neuen Start?

Tipp

Ein Zähler zählt die Ankünfte an A. Solange er den Vorgabewert noch nicht erreicht hat, startet die nächste Fahrt.

Übung 3 von 3Advanced

Fahrzeitüberwachung

Übung 2 wird erweitert: Jede Fahrt – hin, zurück und die Grundstellungsfahrt – darf höchstens 8 s dauern.

Klemmt der Wagen und die Zeit ist überschritten, schaltet der Antrieb ab. -P2 meldet die Störung wie beim Motorschutz. -S1 quittiert die Störung und bringt den Wagen zurück nach A. Klemmt er dann immer noch, löst die Überwachung nach der Überwachungszeit erneut aus.

Zum Ausprobieren

Schalte „Wagen klemmt“ auf der Rückfahrt ein und gleich wieder aus. Kommt es trotzdem zur Störung?

Tipp

Eine Einschaltverzögerung läuft, solange -Q1 oder -Q2 angesteuert ist, und beginnt bei jeder Fahrt neu.

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Worum es geht

Ein Transportwagen pendelt auf einer Schiene zwischen der Grundstellung A und der Beladestation B unter einem Trichter. Der Fahrmotor -MA1 wird über eine Wendeschützschaltung angesteuert: -Q1 für die Hinfahrt, -Q2 für die Rückfahrt. Die Endschalter -BG1 an A und -BG2 an B melden die Endlagen, -F1 schützt den Motor. Am Tableau sitzen der Starttaster -S1 und die Leuchten -P1 (Fahrt) und -P2 (Störung).

Bedienen

  • Start -S1: auf den Taster am Tableau tippen.
  • Motorschutz -F1: auf das Schaltzeichen tippen löst aus, nochmals tippen stellt zurück.
  • Wagen entleeren: nach einer Störung in der Grundstellung auf den Wagen tippen.
  • Wagen klemmt (Übung 3): hält den Wagen auf der Strecke fest, nochmals drücken löst ihn.
  • Unten: Vorführen spielt die gewählte Übung ab, Zeitlupe läuft mit einem Viertel der Geschwindigkeit, Grundstellung setzt die Anlage zurück, SPS anzeigen blendet die Ein- und Ausgänge der SPS ein. Die Regler stellen Fahrzeit, Ladezeit, die Zahl der Fahrten (Übung 2 und 3) und die Überwachungszeit (Übung 3) ein.

Gut zu wissen

Die Endschalter sind als Öffner angeschlossen. Ein Drahtbruch wirkt dadurch wie eine erreichte Endlage, und der Wagen bleibt stehen. Die Verriegelung von -Q1 und -Q2 gehört zusätzlich in die Hardware. Stopp-Taster und NOT-HALT sind in dieser Aufgabe weggelassen, damit der Ablauf im Mittelpunkt steht – eine echte Anlage braucht beides.

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