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SteuerungstechnikSimulation · 3 ÜbungenAdvanced

Anlassersteuerung – Simulationsplatte

Ein Schleifringläufer läuft mit Widerständen im Läuferkreis an, die drei Schütze nacheinander kurzschließen – drei Übungen bis zu Störspeicher und Sperre.

Übung 1 von 3Advanced

Anlassstufen

Aufgabe: Erstelle die Zuordnungsliste und das SPS-Programm. Die Simulation zeigt, wie die Anlage arbeiten soll.

-S2 schaltet -Q1 ein, der Motor läuft mit allen Widerständen an. Alle 5 s schließt ein Schütz eine Stufe kurz: -Q2, dann -Q3, dann -Q4. -S1 oder -F2 schalten alles ab.

Die Widerstände im Läuferkreis begrenzen den Anlaufstrom und erhöhen das Anzugsmoment. Bei jeder Stufe springt der Strom kurz hoch und fällt dann mit steigender Drehzahl wieder ab. „Zeit je Stufe“ ist unter der Simulation einstellbar.

Zum Ausprobieren

Wann ist der Strom am größten – beim Einschalten oder bei den Stufen?

Tipp

Drei Stufen, drei Zeiten – oder eine Zeit, die dreimal verglichen wird.

Übung 2 von 3Advanced

Betriebsmeldung

Aufgabe: Erweitere dein Programm aus Übung 1.

Wie Übung 1, dazu die Meldeleuchte -P1: Während des Anlaufs blinkt sie mit 1 Hz, im Nennbetrieb leuchtet sie dauernd. Hat -F2 ausgelöst, blinkt sie schnell mit 2 Hz.

Drei Zustände, drei Bilder: langsames Blinken im Anlauf, Dauerlicht im Nennbetrieb, schnelles Blinken bei Störung.

Zum Ausprobieren

Löse während des Anlaufs -F2 aus und setze es wieder zurück. Was zeigt -P1, und läuft der Motor wieder an?

Tipp

-P1 hat drei Bilder. Ordne jedem Zustand eine Bedingung zu und verknüpfe sie mit ODER.

Übung 3 von 3Advanced

Störspeicher und Sperre

Aufgabe: Erweitere dein Programm aus Übung 2.

Wie Übung 2, dazu: Eine Auslösung von -F2 wird gespeichert, -P1 blinkt mit 2 Hz, bis -F2 zurückgesetzt und mit -S1 quittiert ist. Nach jedem normalen Ausschalten sperrt die Steuerung 10 s lang, -P1 blinkt in dieser Zeit langsam mit 0,5 Hz.

Die Läuferwiderstände werden beim Anlauf heiß. Die Sperre lässt sie abkühlen, bevor der nächste Anlauf möglich ist.

Zum Ausprobieren

Schalte den Motor aus und gleich wieder ein. Was zeigt -P1, und wann läuft er an?

Tipp

Der Störspeicher bleibt gesetzt, bis -F2 zurückgesetzt ist und quittiert wurde. Die Sperre beginnt nur beim normalen Ausschalten.

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Worum es geht

Ein Schleifringläufer läuft mit Widerständen im Läuferkreis an. Drei Anlassschütze schließen die Widerstände stufenweise kurz, der Strommesser zeigt die Stromspitzen.

Bedienen

  • Taster -S2 Ein und -S1 Aus: am Bedienfeld antippen.
  • Leiste: Überlast -F2 löst das Überlastrelais aus und setzt es wieder zurück.
  • Unten: Vorführen, Zeitlupe, Grundstellung und die Regler Zeit je Stufe und Sperrzeit (Übung 3).
  • SPS anzeigen blendet die Ein- und Ausgänge der SPS und die laufenden Zeiten ein – zum Vergleichen mit dem eigenen Programm. Platte zeigt die Simulationsplatte mit dem SPS-Trainer.

Gut zu wissen

Die Anlassschütze -Q2 bis -Q4 schließen die Widerstände R1, R2 und R3 nacheinander kurz. Am Ende ist der Läufer kurzgeschlossen und der Motor läuft wie ein Käfigläufer.

-S1 und -F2 hängen als Öffner an der SPS.

Die Zeiten lassen sich mit den Schiebereglern verstellen; die Angaben der Übungen nennen die Grundeinstellung. Grundstellung und Übungswechsel behalten die eingestellten Werte.

Mit Platte siehst du die Simulationsplatte mit ihrer Buchsenleiste und daneben den SPS-Trainer mit Kippschaltern und LEDs – so wie am Übungsplatz.

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