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SteuerungstechnikSimulation · 3 ÜbungenBasic – Advanced

Pumpensteuerung – Simulationsplatte

Eine Druckerhöhungsanlage mit vier Pumpen hält den Netzdruck – drei Übungen zu Druckstufen, Grundlastwechsel und Mindestlaufzeit.

Übung 1 von 3Basic

Vier Druckstufen

Aufgabe: Erstelle die Zuordnungsliste und das SPS-Programm. Die Simulation zeigt, wie die Anlage arbeiten soll.

Beim Einschalten mit -S3 steht der Zähler auf 5 bar. Je tiefer der Druck, desto mehr Pumpen laufen: Pumpe 1 unter 4 bar, Pumpe 2 unter 3 bar, Pumpe 3 unter 2 bar, Pumpe 4 unter 1 bar. Ausgeschaltet wird bei 6, 5, 4 und 3 bar. Dazwischen bleibt jede Pumpe, wie sie ist.

Die SPS misst den Druck nicht direkt, sondern zählt die Impulse des Druckgebers. Jede Pumpe hat ihre eigene Ein- und Ausschaltgrenze, um 1 bar versetzt. So schalten bei steigendem Verbrauch nacheinander mehr Pumpen zu.

Zum Ausprobieren

Stelle einen großen Verbrauch ein. Wie viele Pumpen braucht es, bis der Druck hält?

Tipp

Vier Pumpen, viermal derselbe Gedanke – nur die Grenzen sind je um 1 bar versetzt. Zwischen den Grenzen bleibt die Pumpe, wie sie ist.

Übung 2 von 3Advanced

Grundlastwechsel

Aufgabe: Erweitere dein Programm aus Übung 1.

Wie Übung 1, aber die Pumpe, die zuerst einschaltet, wechselt bei jedem neuen Einschalten. So laufen alle Pumpen gleich viele Stunden.

Der Wechsel geschieht erst, wenn alle Pumpen aus sind. Bei laufender Anlage bleibt die Reihenfolge, wie sie ist.

Zum Ausprobieren

Lass die Anlage dreimal ein- und ausschalten. Welche Pumpe übernimmt die Grundlast?

Tipp

Die Stufen bleiben gleich, nur die Zuordnung Stufe → Pumpe dreht sich weiter. Gewechselt wird, wenn alle aus sind.

Übung 3 von 3Advanced

Mindestlaufzeit

Aufgabe: Erweitere dein Programm aus Übung 2.

Wie Übung 2, dazu: Eine Pumpe, die eingeschaltet hat, läuft mindestens 10 s, auch wenn der Ausschaltdruck schon früher erreicht ist. So schaltet sie bei kleinem Verbrauch nicht im Sekundentakt ein und aus.

Häufiges Ein- und Ausschalten belastet Motor und Schütz. Die Mindestlaufzeit ist unter der Simulation einstellbar.

Zum Ausprobieren

Stelle einen sehr kleinen Verbrauch ein. Wie hoch steigt der Druck, bevor die Pumpe ausschaltet?

Tipp

Das Ausschalten bekommt eine zusätzliche Bedingung. Welche Zeit muss dafür laufen, und wann beginnt sie?

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Worum es geht

Eine Druckerhöhungsanlage mit vier Pumpen und Druckkessel. Der Druckgeber -BP1 meldet jeden Anstieg um 1 bar an -S1 und jeden Abfall an -S2 – die SPS zählt so den Netzdruck mit. Mit „Verbrauch“ stellst du ein, wie viel Wasser das Netz braucht.

Bedienen

  • Schalter -S3: antippen schaltet die Anlage ein oder aus.
  • Leiste: Regler Verbrauch im Netz stellt ein, wie viel Wasser gebraucht wird.
  • Unten: Vorführen, Zeitlupe, Grundstellung; in Übung 3 der Regler Mindestlaufzeit.
  • SPS anzeigen blendet die Ein- und Ausgänge der SPS und die laufenden Zeiten ein – zum Vergleichen mit dem eigenen Programm. Platte zeigt die Simulationsplatte mit dem SPS-Trainer.

Gut zu wissen

Der Druckgeber -BP1 liefert keinen Messwert, sondern Impulse: je 1 bar mehr ein Impuls an -S1, je 1 bar weniger an -S2. Die SPS zählt mit und kennt so den Druck in ganzen bar.

Beim Einschalten mit -S3 wird der Zähler auf 5 bar gesetzt.

Die Zeiten lassen sich mit den Schiebereglern verstellen; die Angaben der Übungen nennen die Grundeinstellung. Grundstellung und Übungswechsel behalten die eingestellten Werte.

Mit Platte siehst du die Simulationsplatte mit ihrer Buchsenleiste und daneben den SPS-Trainer mit Kippschaltern und LEDs – so wie am Übungsplatz.

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