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SteuerungstechnikSimulation · 3 ÜbungenAdvanced

Lochstanze – Simulationsplatte

Eine pneumatische Lochstanze mit Magazin, Stempel, Auswerfer und Luftdüse – drei Übungen zur Schrittkette mit Stückzahl und Schrittüberwachung.

Übung 1 von 3Advanced

Automatikbetrieb

Aufgabe: Erstelle die Zuordnungsliste und das SPS-Programm. Die Simulation zeigt, wie die Anlage arbeiten soll.

Aus der Grundstellung startet -S1 einen Zyklus nach dem anderen: einschieben, Stempel ab, 3 s lochen, auswerfen. Ein zweiter Druck auf -S1 hält die Anlage am Ende des Zyklus in der Grundstellung an.

Ein Schritt endet erst, wenn die Anlage ihn zurückmeldet – nicht nach einer festen Zeit. Nur das Lochen selbst dauert eine Zeit lang; die Lochzeit ist unter der Simulation einstellbar.

Zum Ausprobieren

Drücke -S1 mitten im Lochen. Wann bleibt die Anlage stehen?

Tipp

Schreibe zuerst die Weiterschaltbedingungen von Schritt zu Schritt auf, dann die Ausgänge je Schritt.

Übung 2 von 3Advanced

Stückzahl

Aufgabe: Erweitere dein Programm aus Übung 1.

Wie Übung 1, dazu: Nach 5 Teilen ist die Kiste voll – die Anlage hält in der Grundstellung. Erst nach „Kiste tauschen“ und -S1 geht es weiter.

Ist die Kiste voll, setzt der nächste Start mit -S1 den Zähler auf 0.

Zum Ausprobieren

Zählt die Anlage beim Einschieben, beim Lochen oder erst, wenn -BG4 das Teil meldet?

Tipp

Überlege, in welchem Moment ein Teil wirklich fertig ist – und was danach anders laufen muss, wenn die Kiste voll ist.

Übung 3 von 3Advanced

Schrittüberwachung

Aufgabe: Erweitere dein Programm aus Übung 2.

Wie Übung 2, dazu: Jeder Schritt darf höchstens 4 s dauern. Klemmt etwas, gehen alle Ventile aus und die Zylinder fahren zurück. -S1 quittiert die Störung, das Ausschussteil wird entnommen.

Die Lochzeit selbst wird nicht überwacht, weil sie absichtlich dauert. Die Überwachungszeit ist unter der Simulation einstellbar – sie muss länger sein als der längste normale Schritt.

Zum Ausprobieren

Schalte „Stempel klemmt“ ein. In welchem Schritt kommt die Störung, und nach wie vielen Sekunden?

Tipp

Eine Zeit für alle Schritte, die bei jedem Schrittwechsel neu startet – außer im Lochschritt.

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Worum es geht

Eine pneumatische Lochstanze: Der Schieber holt das unterste Blech aus dem Magazin, der Stempel locht es, der Auswerfer hebt es an und die Luftdüse bläst es über die Rutsche in den Behälter. Die Ventile sitzen auf der Ventilinsel am Unterbau.

Bedienen

  • Taster -S1 Start/Stopp: am Bedienkasten antippen.
  • Leiste: Magazin füllen, Kiste tauschen (ab Übung 2) und Stempel klemmt (Übung 3).
  • Unten: Vorführen, Zeitlupe, Grundstellung und die Regler Lochzeit und Überwachung (Übung 3).
  • SPS anzeigen blendet die Ein- und Ausgänge der SPS und die laufenden Zeiten ein – zum Vergleichen mit dem eigenen Programm. Platte zeigt die Simulationsplatte mit dem SPS-Trainer.

Gut zu wissen

Grundstellung heißt: Schieber hinten (-BG1), Form leer (-BG2 = 0), Stempel und Auswerfer oben, Lichtschranke frei.

Die Zeiten lassen sich mit den Schiebereglern verstellen; die Angaben der Übungen nennen die Grundeinstellung. Grundstellung und Übungswechsel behalten die eingestellten Werte.

Mit Platte siehst du die Simulationsplatte mit ihrer Buchsenleiste und daneben den SPS-Trainer mit Kippschaltern und LEDs – so wie am Übungsplatz.

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