Worum es geht
In einem Chemiebetrieb wird in einem 500-l-Ansatzbehälter Pulver in eine Flüssigkeit eingerührt. Der Rührwerksmotor -MA1 mit Getriebe hängt am Frequenzumrichter -T1, der seine Befehle über die Relaisausgänge der SPS -KE1 bekommt. Bedient wird am Pult mit den Tastern -S1 bis -S7, angezeigt mit den Leuchtmeldern -P1 bis -P4. Laut Betriebsanweisung werden 25 kg Pulver langsam eingestreut, 1 min nachgerührt, je 5 min rechts und links schnell gemischt und 1 min langsam ausgerührt.
Bedienen
- Taster am Pult anklicken und halten – es sind Tipptaster. -S1 und -S7 sind Öffner.
- Pulversack antippen: streut 5 kg ein (fünf Säcke).
- Rechts siehst du den Schaltschrank mit SPS, Umrichteranzeige und Steuerklemmen. SPS anzeigen zeigt stattdessen die Ein- und Ausgänge der SPS als Liste.
- Die Tafel Ansatz zeigt den Ablauf laut Betriebsanweisung im Zeitraffer (30-fach).
- Unten: Vorführen, Grundstellung (auch für einen neuen Ansatz), SPS anzeigen; ab Übung 2 die Schalter Zähes Produkt und Fühlerleitung.
Gut zu wissen
- Pulver nur langsam einstreuen: Bei Stillstand bleibt es oben liegen und klumpt, bei schnellem Lauf staubt es. Wer zu früh schnell mischt, bringt das Produkt zum Schäumen.
- Die Rücklauframpe ist länger als die Hochlauframpe: Beim Bremsen speist das Rührwerk Energie in den Zwischenkreis, und der Umrichter hat keinen Bremswiderstand.
- Aus und Schnellstopp sind Öffner – ein Drahtbruch hält die Anlage an, statt einen Halt zu verhindern.
- Ein Motorschutzschalter misst den Strom, nicht die Temperatur. Läuft der Motor lange langsam, kühlt sein Lüfter schlecht – das merkt nur ein Fühler in der Wicklung.

